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Ein Traum
Weihnachtsgedicht von Monika Minder
Ein Traum
Eines Nachts, ich träumte so vor mich hin
von grünen Tannen mit hellen Lichtern drin.
Mit roten Ohren sass ich auf Mutters Schoss
und flehte: "lass mich bloss nicht los!"
Ich wollte warten bis es Morgen ist,
doch da ein Engel mit weissem Gesicht.
O Herz, das muss ein Zeichen sein
Schau, wie der Weihnachtsbaum sich neigt!
O Welt, da bist du wieder
Komm sing mit mir die schönen Lieder! -
Da wacht ich auf aus meinem Traum
und suchte vergebens nach dem bunten Weihnachtsbaum.
Müde schon im Morgenschein
schlief ich nach dem Traume wieder ein.
Auf den Lippen noch ein zärtlich Lächeln
Mutter sagte: "bald ist Weihnachten,
und dein Traum wird immer echter."
- © Monika Minder -
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