Weihnachtszauber
Weihnachtsgedicht von Monika Minder
Weihnachtszauber
In Finsternis getaucht
Liegst du noch wach.
Ein Wind faucht,
rüttelt übers Dach.
Du stehst auf und gehst zum Fenster.
In dieser dunklen Nacht
Schleichen Gespenster.
Alle scheinen aufgewacht.
Du trinkst dich satt im Weinen
Kein Stern scheint dir zu singen.
Es beginnt zu schneien.
Einsames Ringen.
Da, plötzlich steigen Funken nieder!
Die nackten Häuser werden warmgehaucht.
Es klingen fromme Lieder.
Du findest dich in einem Hauch
Von Weihnachtszauber wieder.
- © Monika Minder -
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